Mein Wort des Jahres 2023: Dranbleiben

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Im vergangenen Jahr ist sehr viel bei mir passiert und es gab eine Menge Veränderungen. (Mehr Infos dazu findest du in meinem Jahresrückblick 2022.) Ich habe einiges angestossen und damit dies nachhaltig ist, ist vor allem eines wichtig: dass ich da dranbleibe und die Dinge nicht einfach schleifen und wieder einschlafen lassen. Deshalb ist “Dranbleiben” mein Wort des Jahres 2023.

Jedoch möchte ich nicht alle losen Enden in meinem Leben in 2023 weiterführen – einige möchte ich sehr gerne loslassen.

Wo möchte ich dranbleiben?

In Wikipedia wird Dranbleiben so definiert: “eine begonnene Sache oder Aktivität weiterführen und nicht aufgeben”. Es ist also die logische Fortsetzung eines Neuanfangs, den ich in den letzten Wochen oder Monaten gemacht habe.

Ok, welche Dinge habe ich denn angefangen, an denen ich dranbleiben möchte?

Persönlichkeitsentwicklung

Meine Persönlichkeitsentwicklung: von der kleinen grauen Maus zu einer ICH-Version, die sich traut, ihre Meinung zu vertreten und sich zu zeigen – immer ein bisschen mehr.

Selbständigkeit

Meine Selbständigkeit ist und bleibt mein großes Projekt, auch für 2023. Schliesslich geht es nicht nur darum, dass ich meine eigene Chefin bin und keine Angestellte mehr. Vielmehr habe ich die Vision, berufstätige Mütter zu unterstützen , dass sie in ihre Kraft kommen uns sich trauen, für sich selbst und ihre Träume einzustehen. Dies ist mir sehr wichtig und ich habe das Gefühl, ich enthielte meinen (potentiellen) Kundinnen etwas vor, wenn ich hier nicht weitermache.

Mit Grit erreiche ich mein Herzensprojekt
Mit Grit erreiche ich mein Herzensprojekt

Bloggen

Durch ihre Facebook-Sperre bin ich auf Sympatexter alias Judith Peters, die Blogger-Queen, aufmerksam geworden. Dies war für mich super-passend, hatte ich doch kurz zuvor meinen allerersten Blogartikel veröffentlicht. Daher kam mir der Jahresrückblog 2022 wie gerufen. Denn dabei habe ich gemerkt, dass mir das Bloggen tatsächlich Spaß macht. Und dass ich dies auch in Zukunft tun möchte – zumal es eine geniale Möglichkeit ist, meine Sichtbarkeit zu vergrößern. Weil bloggen in der Gruppe noch mehr Freude macht als alleine und auch die Dranbleibe-Quote deutlich größer ist, bin ich jetzt Teil von The Content Society. Ich habe mir vorgenommen, 2023 jede Woche einen Blogartikel, ingesamt also 52, zu schreiben und zu veröffentlichen.

Aufbau meines Netzwerkes

Nachdem ich jahrelang eine Einzelkämpferin war, habe ich in 2022 endlich damit begonnen, mich anderen gegenüber wieder mehr zu öffnen. Sowohl im persönlichen Bereich als auch für mein Business habe ich einige tolle Menschen um mich herum geschart. Diese noch zaghaften Bande möchte ich auf jeden Fall stärken und verfestigen. Und auch noch weitere knüpfen. Denn eines meiner großen Learnings aus dem vergangenen Jahr ist, dass ich nicht alles alleine machen muss. Ich darf um Hilfe bitten und zusammen macht es noch viel mehr Spaß.

Und was möchte ich lieber hinter mir lassen?

Nicht alles hat im letzen Jahr funktioniert. Einige Dinge haben sich als nicht wirklich zielführend herausgestellt. Ich muss mir eingestehen, dass ich mich einfach verzettelt habe. Obwohl ich viel gearbeitet habe, bin ich dabei nicht von der Stelle gekommen. Hier dranzubleiben, macht für mich wenig bis gar keinen Sinn. Dies betrifft vor allem

Aktionismus statt Strategie

Einfach irgendwas zu machen nur um beschäftgit zu sein, ist keine gute Idee. Denn es bringt mich überhaupt nicht weiter. Vielmehr habe ich mir vorgegaukelt, dass ich auf mein Ziel zusteuere, während ich in Wahrheit auf der Stelle getreten bin. Trotzdem war mein Aktionismus, den ich in den vergangenen Monaten an den Tag gelegt habe, im Nachhinein ein wichtiger und notwendiger Zwischenschritt für mich. Denn er hat mich aus dem Perfektionismus herausgerissen. Denn ich bin oder war auch eine Meisterin darin, alles zu planen, umzuplanen und nochmal zu planen – und schliesslich in der Schublade verschwinden zu lassen, weil ich der Meinung bin, der Plan oder ich sind nicht gut genug. Der Aktionismus war also ein Schritt in die richtige Richtung, nämlich hin zur Aktion. Aber in Zukunft werde ich versuchen, einen Mittelweg zwischen den beiden Polen zu finden und meine Aktionen mit Klarheit und Überlegung durchzuführen.

Aktionismus

Die beiden nachfolgenden Punkte sind Auswirkungen des Aktionismus, trotzdem möchte ich sie hier noch einmal gesondert aufführen.

Das Erstellen, Überarbeiten und nochmalige Überarbeiten meiner Website

Aus einem mir nicht mehr erklärbaren Grund war ich der Überzeugung, ich benötige eine Webseite, um mich selbständig zu machen. Daher habe ich schon vor Beginn meiner offiziellen Selbständigkeit eine Webseite erstellt. Und dann festgestellt, dass sie hinsichtlich Aufbau, Texten und SEO alles, aber nicht optimal ist. Also habe ich sie überarbeitet. Im Nachhinein bin ich der Meinung, dass ich dies hauptsächlich getan habe, um das Gefühl zu haben, irgendetwas Sinnvolles zu tun. Wichtig und hilfreich dabei war auf jeden Fall, dass ich SEO-Expertin Jane von Klee kennengelernt habe.

Wahllos Kurse, Webinare und Fortbildungen besuchen

Mit Sicherheit gibt es noch etliche Dinge und Tätigkeiten, welche ich im Laufe der nächsten Jahre lernen darf. Sei es, weil ich sie für mein Business benötige oder weil sie mir in meiner persönlichen Entwicklung weiterbringen. Keinen Sinn macht es jedoch, einfach an irgendwelchen Seminaren oder Webinaren teilzunehmen, nur weil sie gerade für kein oder wenig Geld erhältlich sind. Im Gegenteil. Im Nachhinein ist mir klargeworden, dass sie mich abgelenkt und abgehalten haben von dem, was ich eigentlich tun wollte und sollte. Nur um das Klarzustellen: damit will ich überhaupt nichts gegen diese Angebote sagen. Und wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, werde ich auch immer wieder gerne auf einen solchen Kurs als Einstieg zugreifen. Es ist jedoch an mir, mit Hilfe meiner Strategie herauszufinden, wann das ist.

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